Verborgene Pracht - Wohnkultur im Alten Ägypten

Dienstagsvortrag am 17. Juli 2001

von Klaus Finneiser
in der Remise des Ägyptischen Museums Berlin

Übertragen vom Original-Vortragstext, den Herr Finneiser mir dankenswerterweise zur Verfügung stellte,
damit ich ihn mit seinem Einverständnis an dieser Stelle veröffentlichen kann.

Einleitend läßt sich feststellen, dass wir immer noch mehr über das "Haus für die Ewigkeit", also das Grab, wissen als über die diesseitigen Wohnstätten. Der Grund hierfür ist sicherlich darin zu finden, dass die Gräber meist aus einem beständigeren Baustoff errichtet wurden (Stein) und, was ebenfalls sehr wichtig ist, sie liegen meist ausserhalb der heutigen Siedlungen und Anbaugebiete. Somit kam es nicht zu einer mehrfachen Überbauung bzw. wurden die Areale nicht von hohen Schlammanschwemmungen überlagert.

Die Größe und Gliederung sowie die Ausstattung eines Hauses war immer vom Beruf und der sozialen Stellung des Mannes abhängig. In der Regel wurden die Behausungen aus Nilschlammziegeln, Holz oder Lehm hergestellt. Aufgrund der Verwendung von derartigen organischen Materialien sowie der hohen Bodenfeuchtigkeit sind die meisten Städte und Siedlungen des alten Ägypten heute größtenteils zerstört bzw. ist der Befund nicht voll aussagefähig. Hinzu kommt noch, dass die heutigen Ägypter die spärlichen Baureste an Ziegelmauerwerk als Düngemittel für ihre Gärten und Äcker benutzen, bekannt als Sebach-Grabungen.

Nach unserem heutigen Kenntnisstand lassen sich drei Grundtypen altägyptischer Siedlungen feststellen:

1. die geplante Siedlung
2. die ungeplante und gewachsene Siedlung, jedoch mit festem Kern und begrenztem,
    ummauterem Bereich
3. die offene oder Streusiedlung, ohne festen Kern

Am meisten verbreitet war die ungeplante oder gewachsene Siedlung. Diese entwickelte sich planlos über längere Zeiträume und wurde den unmittelbaren Bedürfnissen der Einwohner angepaßt. D.h. sie konnte sich ungehindert ausdehnen und wurde mehrfach auf- und umgebaut. In den Gebieten der Siedlung/Stadt, wo die Menschen am dichtesten zusammenwohnten, herrschte natürlich großer Platzmangel. Deshalb wurden z.T. 2- vielleicht sogar 3-geschossige Häuser erbaut. Lediglich die Tempel und Paläste der Könige und der reichen Oberschicht wurden nach einem festen Bauplan errichtet. Ansonsten wurde versucht, den Platz, der vorhanden war, optimal zu auszunutzen.

Leider muss festgestellt werden, dass wir bisher immer noch nicht genau wissen, wie einst Memphis, die Hauptstadt des Alten Reiches, angelegt war. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Anhäufung mehrerer Wohngebiete, die meist ummauert waren, um sich so, wie auch der Tempelbezirk und die königlichen Palastanlagen, vor Angriffen zu schützen. Es ist daher gut möglich, dass der Ort nie zu einem wirklich homogenen Stadtgebiet zusammenwuchs.

Die Hauptstadt des Mittleren Reiches It-Taui konnte bisher noch nicht exakt lokalisiert werden. Somit können natürlich auch hierüber keine Angaben gemacht werden. In einigen Texten finden sich Hinweise, die auf einen Ort am Rande des Faijum hindeuten.

Am besten sind wir noch über Theben, die Hauptstadt des Neuen Reiches informiert. Dabei waren vor allem die Darstellungen in den thebanischen Beamtengräbern hilfreich. Aber auch städtebauliche Kenntnisse über moderne ägyptischen Städte und Dörfer halfen weiter.

Wir können uns Theben sicherlich als eine kompakt befestigte Stadt vorstellen, mit einem ausgedehnten Straßennetz, in dem die oft mehrstöckigen Häuser dicht aneinander standen.

Kommen wir zur geplanten Siedlung. Beispiele hierfür sind u.a. Illahun (el-Lahun), Deir el-Medine oder Tell el-Amarna. Charakteristisch ist ein regelmäßiger, meist rechteckiger Grundriss. Bei der Anlage der Stadt wurde auch die jeweilige soziale Zugehörigkeit der Bewohner berücksichtigt. 

Ganz deutlich tritt dies in Illahun zutage. Die von Sesostris II gegründete Stadt liegt am Rande der Oase Faijum. Der Grundriss betrug etwa 400 x 350 m. Das ganze Gebiet war von einer Umfassungsmauer umgeben. Innerhalb der Stadt wurde eine weitere, kleinere Mauer festgestellt, welche die Stadt zweiteilte: dabei war der westliche Teil ca. 150 m breit, der östliche 250 m. Im Westteil der Stadt standen ca. 200 Häuser, deren Grundriss selten größer als 100 qm war. Die Häuser hatten zwischen 3 und 7 Räume und eine Terasse. Der größte Raum war das Empfangszimmer, die anderen waren Familien- und Vorratsräume. In ihnen lebten die Arbeiter und Handwerker, die auf den Baustellen der nahe gelegenen Pyramiden des MR arbeiteten. Hausmodelle, die im MR mit ins Grab gegeben wurden, sogenannte Seelenhäuschen, veranschaulichen den Aufbau eines Hauses relativ gut.

Der östliche, größere Teil von Illahun umfaßte nur einige dutzend Häuser mit einer Größe zwischen 1000 und 2400 qm. Den Kern bildete ein großer quadratischer Hof, der von schattigen Gängen umgeben war. Von dort aus gelangte man in große Empfangsräume, deren Decke, je nach Größe, von 2 bis 12 Holzsäulen getragen wurde. Andere Durchgänge führten in Küche, Lagerräume, Zimmer für die Bediensteten und natürlich in die Räume, die dem Familienleben vorbehalten waren: das Arbeitszimmer des Hausherrn, das Schlafzimmer, Bad, Toilette, Frauengemächer usw.  Diese Häuser, die teilweise 60 bis 79 Zimmer hatten, waren die Villen der hohen Beamten und Höflinge. 

Eine andere geplante Stadt war Deir el-Medine. Hier lebten die Arbeiter mit ihren Familien, die für die Ausgestaltung der königlichen Felsengräber im Tal der Könige während des Neuen Reiches eingesetzt wurden.

Die Siedlung war nordsüdlich ausgerichtet. Die Häuser waren im Durchschnitt etwa 20 m lang und 4 m breit, also ca. 80 qm groß. Die größten maßen 27 x 6 m = 162 qm, die kleinsten 13 x 4 m = 52 qm.  Meist gab es vier Raumeinheiten: ein Vorzimmer, sozusagen die Diele, das Empfangszimmer, also das Wohnzimmer, das Schlafzimmer, wobei im Sommer auf der Terasse und dem Dach geschlafen wurde, und die Küche. Zusätzlich gab es noch Kellerräume und einen Dachaufgang. Die Kellerräume liegen z.T. unterhalb der Umfassungsmauer und somit ausserhalb des Siedlungsbereiches/der Stadtgrenze.

Es gab aber auch die Besonderheit, dass Wohnstätten im Nachhinein innerhalb von Tempelanlagen angelegt wurden. Ein Beispiel hierfür ist der Totentempel Ramses' III in Medinet Habu. Hier entwickelte sich am Ende der 20. Dynastie und in den nachfolgenden Zeiten innerhalb der Tempelmauern eine bedeutende Siedlung. Bei Ausgrabungen seit den 20er Jahren fanden sich wichtige Siedlungsteile, die einen relativ guten Einblick geben, wie eine altägyptische Siedlung aussah. Als gegen Ende der 20. Dynastie die Verhältnisse in Ägypten immer unruhiger und unsicherer wurden, zog die Nekropolenverwaltung von Theben West in diesen Tempel um. Aufgrund der starken Tempelmauern erschien dieses Gebiet sicherer und leichter zu verteidigen. Neben den Verwaltungsgebäuden hatten die Beamten hier auch ihre Wohnhäuser errichten lassen. Neben den Beamten und ihren Familienangehörigen zogen dann natürlich auch zahlreiche einfache Leute wie Handwerker, Bauern, Dienstpersonal usw. in die "Stadt". Vor allem der Teil der Stadt, in dem die einfachen Leute wohnten, blieb gut erhalten und konnte ausgegraben werden.

Die kleinen Häuser waren unregelmäßig angelegt und hatten 3 bis 5 Räume und zumeist kein Obergeschoss. Durch eine hölzerne Eingangstür gelangte man in einen schmalen Hof, der zugleich Diele, Vorzimmer und Wirtschaftshof (z.T. mit Kochstelle) war. Daran schloss sich das Wohnzimmer an, von dem man dann wiederum ins Schlafzimmer gelangte. Hier befand sich in einer Nische ein aus Ziegeln gemauertes Bett.  Ebenfalls im hinteren Hausbereich befand sich teilweise die Küche. Die Wände wurden, wie überall und zu allen Zeiten aus Nilschlammziegeln errichtet (zur Fertigung komme ich noch). Sie waren unverputzt, bestenfalls mit einer Kalkschicht bestrichen. Das Dach bestand aus Holzbalken, Schilf und einer Lehmschicht und wurde von Holzpfosten gestützt. Auch in Medinet Habu gab es eine Treppe, die aufs Dach führte, wo die Menschen in heissen Sommernächten unter zeltartigen Aufbauten schliefen.

Noch ein Satz zur letzten Form, der offenen Siedlung: unter einer offenen Siedlung stellen Sie sich bitte ein Gebiet mit freier Bebauung vor, d.h. die Häuseranordnung ist in zufällig angeordneten Gruppen sichtbar. 

Die im ägyptischen Hausbau angewandte Bautechnik kann auf eine Jahrtausende währende Entwicklung zurückblicken. Ausgrabungen ergaben, dass seit dem Neolithikum, grob gesagt seit dem 5./6. Jahrtausend v.Chr., die Unterkünfte aus Holzpfosten und mit Lehm verschmierten Schilfmatten errichtet wurden. Zuerst in runder und ovaler Form, bildete sich im Laufe der Zeit, vor allem in Verbindung mit der Verwendung von Ziegeln, die rechteckige Bauweise heraus. Bereits seit der vordynastischen Zeit verwendete man luftgetrocknete Ziegel. In der 1. und 2. Dynastie war dies ein bevorzugtes Baumaterial, um damit z.B. die großen Gräber, Tempel und Paläste zu errichten. Der Baustoff Stein, an dem es in Ägypten nun wahrlich nicht mangelt, setzte sich nur ganz allmählich durch, zuerst u.a. als Bodenpflasterung, bei Türschwellen oder Türstürzen. Mit Imhotep, dem Baumeister von König Djoser aus der 3. Dynastie, setzten dann bedeutende Veränderungen in der Bautechnik ein. Er errichtete in Sakkara die gesamte königliche Grabanlage aus dem beständigen Baumaterial Stein. 

Von nun an finden sich in der altägyptischen Baukunst zwei grundlegende Richtungen:

1. die monumentale Steinarchitektur, die ihren sichtbaren Ausdruck in den auf Befehl
    des Königs errichteten Tempeln, Gräbern, Palästen und Pyramiden findet. Der Stein
    hier als Symbol für die Ewigkeit. Wenn z.T. auch Lehmziegel eingesetzt wurden, 
    dann geschah dies aus wirtschaftlichen oder zeitlichen Gründen, um z.B. ein
    Monument fertigzustellen.

2. weiterhin natürlich die traditionelle Methode der luftgetrockneten Lehmziegel, die
    natürlich bei den Wohnbauten und hier vor allem bei denen der einfachen
    Bevölkerung Anwendung fand.

Lehmziegel haben einen großen Vorteil: sie sind ein schlechter Wärmeleiter. Im Sommer, wenn die Sonne brennt, wird die Hitze gut isoliert, weshalb die Räume angenehmn kühl sein können. Im Winter hingegen wird die Wärme gehalten. Zwar sind Ziegel nicht gegen Feuchtigkeit beständig, da es aber in Ägypten selten regnete, war dieser Nachteil nicht so gravierend.

Fertigung von Lehmziegeln
Lehm wurde gewässert, mit Strohhäcksel vermischt, in Ziegelformen gestrichen und dann ausgebreitet und an der Luft getrocknet. Auf den ersten Blick erscheint die Arbeit eines Maurers relativ leicht zu sein, aber unter der heißen, sengenden Sonne war dies sicherlich keine leichte Tätigkeit. In der Lehre des Cheti für seinen Sohn Pepi heißt es dazu auch: "Auch den Maurer nenne ich dir. Seine Nieren sind krank, denn er ist draussen im Wind und mauert, ohne ein Hemd auf dem Leibe zu haben. Statt eines Schurzes trägt er nur einen Gürtel um den Hintern. Seine Hände sind zerschunden von der erschöpfenden Mühsal, denn allerlei Kot muss er kneten. Das Brot nimmt er mit den Fingern zu sich, obwohl er sie nur einmal am Tag waschen kann."

Ziegel wurden mit einem Mörtelgemisch aus Sand, Häcksel und Spreu vermauert. Die Innen- und Aussenwände waren mit Kalk geweisst. Die Fundamente bestanden meist aus Bruchsteinen oder Ziegeln. Während man in den einfachen Häusern für die Türstürze und Türschwellen Holzbalken verwendet, leisteten sich die Wohlhabenden hier Stein - vor allem Kalkstein. Mit Ziegeln gepflasterte Fußböden sind relativ selten, meist bestanden diese aus festgestampftem Lehm. In vornehmen Häusern wurde zusätzlich eine feine Mörtelschicht aufgetragen, die mitunter noch von einer Stuckschicht überzogen wurde. Darauf legte man Matten aus Pflanzenmaterial (z.B. Schilf, Papyrus, Palmblätter). Teilweise waren die Fußböden auch bemalt.

Die Deckenkonstruktion bestand aus eng aneinander liegenden Querbalken aus Dattelpalmstämmen. Dieses Holz zeichnet sich durch große Tragfähigkeit, Elastizität und Haltbarkeit aus. Bei größeren Spannweiten wurden die Querbalken durch Holzpfosten gestützt. Auf die Balken legte man Matten aus Papyrus, Schilf oder Palmblattrippen. Darüber kam eine Lehmschicht, die festgestampft wurde und/oder eine Lage Ziegel. Abschließend wurde noch eine leicht abschüssige, wasserdichte Schicht aus feinem Schlamm aufgetragen, damit das Regenwasser ablaufen konnte. Die flachen Dächer wurden über eine Treppe erreicht und waren teilweise mit einem Schutzwall ausgestattet, der vor Absturz und Wind schützen sollte.

Fenster wie wir sie kennen, gab es nicht. Die Häuser besaßen Wandöffnungen, die entweder hoch und schmal oder flach und breit waren und in der Regel im oberen Mauerbereich zu finden waren. Somit kam zwar relativ wenig Licht ins Haus, jedoch war für den Abzug der warmen Luft aus den Räumen gesorgt. Um sich vor Sand zu schützen, wurden Stoffe vor Türen und Fenster gehängt. Wer es sich leisten konnte, hatte hölzerne Fensterläden oder sogenannte Holzgratfenster. Auch die Türen waren aus Holz. Sie bewegten sich auf Zapfen, die in Türschwelle und -sturz saßen und wurden mit einem Wandriegel verschlossen. Wenn möglich, so waren Türen und Fenster an der Nordseite angebracht, da aus dieser Richtung die kühlere und feuchtere Luft der Mittelgebirge wehte. Der heisse Westwind hingegen war unerwünscht.

Die Häuser der einfachen Leute waren häufig völlig überbelegt. Aus Texten wissen wir, dass bis zu 26 Menschen in einem Haus wohnten. Demzufolge waren die hygienischen Bedingungen alles andere als gut. Die frische Luft war schnell verbraucht und der Raum war von den Körpergerüchen, dem Gestank der Haustiere und der Kochdünste erfüllt. Mindestens genauso unangenehmen waren die vielen lästigen Insekten und andere Schadtiere, wie z.B. Mäuse, Ratten, Flöhe, Schlangen, Echsen. Diese katastrophalen Bedingungen wurden noch zusätzlich verschlimmert, indem die Menschen nicht viel unternahmen, um ihre ständigen Abfälle wirkungsvoll zu beseitigen. So wurde der Abfall teilweise einfach vor die Tür gekehrt, in Abfallgruben geworfen oder in leerstehenden Häusern entsorgt. In Deir el-Medine z.B. warf man die Abfälle kurzerhand über die Umfassungsmauer. Wenn Häuser in der Nähe von Gewässern standen (z.B. Seen, Kanäle, am Nil) wurde der Müll auch dorthinein geworfen. Abgesehen von den Gerüchen tummelten sich hier natürlich die verschiedensten Ungeziefer und Tiere. Aufgrund dieser Zustände waren ansteckende Krankheiten sicherlich an der Tagesordnung. Soweit zu den äußerlichen Umständen in altägyptischen Siedlungen, Städten.

Kurz noch etwas zu Amarna
Die Stadt hatte ca. 500 Häuser. In 7 bis 9 % lebte die herrschende Schicht der Beamten, Generäle und Hohepriester, die in Zusammenarbeit mit dem König die politische und religiöse Macht ausübten. Sie wohnten natürlich in den größten und komfortabelsten Luxusvillen. Etwa 1/3 der Bevölkerung waren mittlere Verwaltungsbeamte, Priester, Vorsteher der Handwerker, Offiziere usw. Sie waren für die Organisation der Gesellschaft zuständig. Die Mitglieder dieser Bevölkerungsschicht lebten in Häusern, die, was Größe, Ausstattung und Wohndichte betrifft, durchaus modernen Standards entsprechen. Der Rest der Einwohner, also mehr als 50 %, waren Arbeiter und Handwerker. 

Diese Menschen lebten in kleinen und z.T. ärmlichen Häusern in den dichtbesiedelten Vierteln der Stadt. Derartige Häuser wurden auch bei Ausgrabungen gefunden. Ein solches Haus hatte z.B. 4 Räume. Der Eingang lag auf der Westseite. Der Eingangsraum konnte durch eine niedrige Mauer in 2 Teile getrennt sein, dem nördlichen, größeren Vorraum und dem südlichen, kleineren Arbeitsraum. In der Hausmitte lag der größte Raum, sozusagen das Wohnzimmer. An zwei Wänden entlang verlief eine Lehmbank, auf der noch Abdrücke einer Matte zu sehen waren. Die eine Bankseite endete an einer Feuerstelle, die mit einem Keramikboden versehen war und noch Asche enthielt. Im festgetretenen Lehmfußboden fanden sich ringförmige Gruben, in denen ehemals Vorratsgefäße eingelassen waren. Durch Türen gelangte man in Nebenräume, die im westlichen Teil des Hauses lagen. In einem der Räume befand sich auch eine Treppe, die aufs Dach führte. Dort befand sich ein kleiner Raum der wohl als Küche diente (man fand Fragmente eines Brotofens, Aschereste und geschwärzte Gefäßscherben).

Das Haus eines bessergestellten Handwerkers hatte schon einiges mehr zu bieten: EG - Vorrats- und Wirtschaftsräume (Küche, Lagerraum, Ställe), 1. OG - Räume zum Empfang von Gästen, Arbeitsraum, 2. OG - Privaträume (Speisezimmer, Schlafzimmer, Bad, Frauengemächer). Die Etagen waren über Treppen zu erreichen. Auf dem Dach befand sich meist ein leichtes Schutzdach, unter dem man saß und auch schlief. Ferner diente ein Teil des Daches auch als Speicherplatz.

Im Gegensatz zu diesen doch recht einfachen Häusern gab es wie schon erwähnt auch etliche Luxusvillen, die von großen Gärten umgeben waren. Die gesamte Anlage wurde von einer Umfassungsmauer eingezäunt. Ein großes Eingangstor führte in eine ausgedehnte Gartenanlage. Hier standen Dattel- und Dumpalmen, Granatapfelbäume, Sykomoren, Akazien und verschiedene Sträucher. In der Mitte des Gartens lag ein künstlich angelegter, rechteckiger Teich, in dem es verschiedene Fischarten gab und auf dem Lotosblüten und andere Wasserpflanzen schwammen. Nahe des Teiches stand eine mit Weinlaub berankte Gartenlaube. Am Rande des Gartens befanden sich die Wirtschafts- und Vorratsgebäude mit Küchen, Bäckerei, Ställen, Werkstätten, Magazinen und Speichern. Im hinteren Gartenteil lag die eigentliche Residenz des Besitzers. Über einen Treppenaufgang, der von einer prachtvollen Säulenfassade umrahmt wurde, kam man in ein Vestibül. Von dort aus gelangte man in die Empfangshalle. Der Raum hatte eine flache Decke, die von mehreren etwa 3 m hohen Säulen getragen wurde. Die Wände waren weiß verputzt und mit vielfältigen Darstellungen bemalt, z.B. Pflanzen, Tiere, geometrische Muster. Oben in den Wänden waren kleine Fenster zur Belüftung eingelassen, durch die am Tage auch etwas Sonnenlicht eindrang. In der Raummitte befand sich eine Feuerstelle. Die Gäste nahmen auf Lehmbänken oder Matten Platz. Der eigentliche Wohnbereich des Hausbesitzers war im inneren Teil des Hauses gelegen. Mittelpunkt dabei war ein zentraler, großer, quadratischer Raum. Dieser Raum war das Wohnzimmer, aber auch der Ort, an dem die Mahlzeiten eingenommen wurden. An der Rückwand standen Sitzgelegenheiten für den Herrn des Hauses und seine Frau. Ferner befand sich hier ein Wasserbehälter zum Waschen und ein Hausaltar. Die Wände waren auch hier bunt bemalt und die Decke wurde ebenfalls von Holzsäulen gestützt. Von diesem zentralen Raum aus gelangte man in zahlreiche kleinere Räume: das Schlafzimmer mit einer Bettnische, das Garderobenzimmer, das Bad, die Toilette. Auch das Arbeitszimmer, das Kinderzimmer sowie die Frauengemächer konnten so erreicht werden. Häufig konnte man das Bad vom Schlafzimmer aus betreten. Die Bäder waren mit Steinplatten verkleidet, auch der Boden, der zusätzlich noch eine niedrige Umrandung hatte. Da es keine Wasserleitungen gab, mußte das Wasser mit Gefäßen vom Nil oder einem See geholt werden. Verbrauchtes Wasser wurde in Gefäßen, die im Boden eingelassen waren, aufgefangen oder durch eine Abflußeinrichtung auf die Straße geleitet. Ansonsten wusch man sich im Hof oder in der Küche, indem man dort Wasserkrüge und Schalen benutzte. Der Großteil der Bevölkerung reinigte sich im Nil oder einem anderen nahen Gewässer (Teich, Kanal o.ä.). Die Toilette war in der Regel ein kleiner Raum, oft neben dem Waschraum oder Bad. Toiletten gab es nur in den Häusern der Wohlhabenden. Die einfachen Leute hatten einfache Sandgruben oder gingen in die Felder. Soweit zu den Wohnbedingungen.

Kommen wir nun zum Wohnkomfort. Von den erhaltenen Einrichtungsgegenständen stammt der größte Teil aus Gräbern und hier vor allem aus den Gräbern der Wohlhabenden. Aus dieser Tatsache darf allerdings nicht geschlossen werden, dass den Gegenständen des täglichen Lebens wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Ägypter waren sehr wohl daran interessiert, sich ihr diesseitiges Leben so angenehm und bequem wie möglich zu gestalten. Natürlich finden sich aufgrund der sozielen Stellung auch bei der Ausstattung der Häuser Unterschiede zwischen den einzelnen Bevölkerungsschichten. Die schönsten und kostbarsten Gegenstände besaßen ohne Frage die reicheren Gesellschaftsschichten. Über deren Wohnverhältnisse wissen wir letztendlich auch am besten Bescheid. Fest steht, dass die Ägypter wesentlich weniger Möbelstücke ihr Eigen nannten als es heutzutage der Fall ist. Ohne Zweifel besaßen die Wohlhabenden auch mehr Mobiliar als die Arbeiter, Handwerker und Bauern. Zudem waren die Sachen, wie gesagt, aus edleren Materialien und in besserer Qualität gefertigt. Dennoch hatten auch die einfachen Leute einen gewissen persönlichen Besitz an Möbeln, Geschirr, Kleidung u.a., aber eben in einer einfacheren Ausführung. Derartige Unterschiede finden sich ja heute auch.

Zur "Wohnungseinrichtung"
Möbel waren hauptsächlich aus Holz gefertigt. Sie zeigten meist eine hohe handwerkliche Qualität und eine kunstvolle Gestaltung/Design. Im NR z.B. waren in Ägypten gefertigte Gegenstände eine begehrte Exportware. Beginnen wir mit den Sitz- und Liegemöbeln: 

Sitzmöbel
Wie auch heute noch, saß der einfache Ägypter auf dem Boden bzw. auf einer auf dem Boden liegenden Matte. In den vornehmeren Häusern gab es aus Lehmziegeln gemauerte Sitzbänke - Sie erinnern sich. Ferner saß man auf niedrigen Schemeln, Hockern oder Stühlen. Übrigens: von Grabdarstellungen wissen wir, dass auch Handwerker bei der Arbeit sowie Händler beim Warenverkauf auf einem Hocker saßen. Hocker und Schemel als Sitzmöbel waren in allen Bevölkerungsschichten anzutreffen, auch beim Pharao. Es gab neben drei- und vierbeinigen Schemeln oder Hockern auch Klapphocker. Stühle galten eigentlich als Statussymbol der Vornehmen. So sind die meisten erhaltenen Stühle auch aus kostbaren Hölzern und mit aufwändigen Schnitzereien oder Einlegearbeiten versehen. Dennoch wurden, wie wir von Ostraka wissen, z.B. auch in Deir el-Medine Stühle zum Verkauf angeboten, aber nur ganz schlichte, einfache Exemplare. Dennoch, so ein Stuhl kostete zwischen 4 und 8 deben. Wenn man bedenkt, dass der Monatslohn eines Vorarbeiters 9 1/2 deben betrug, so dürfte klar sein, dass auch ein simpler Stuhl zum Luxusgegenstand wurde. Ein Kupferdeben war ein genormtes Gewicht von 91 g (8 Kupferdeben = 1 Silberschatig (7,6 g)). Übrigens: die altägyptischen Stühle waren niedriger als unsere heutigen: 25 bis 30 cm im Gegensatz zu heute 45 cm. Wie gesagt, der König und die Oberschicht saßen auf kostbaren und kunstvoll gefertigen Sitzmöblen mit Intarsien, Beinen in Form von Löwenpranken, Armlehnen mit Löwenköpfen u.a. Ein gutes Beispiel ist hier wiederum Tutanchamun. Unter seiner Grabausstattung waren zwei Thronsessel unterschiedlicher Größe. Das bedeutet, dass sie zu Lebzeiten vom König benutzt wurden. Häufig legte man zusätzlich ein Kissen oder Polster auf den Stuhl/Sessel/Thron, zumindest in besser gestellten Haushalten. Ausserdem zeigen uns Abbildungen, dass vor den Stühlen häufig Fußbänke standen. Darstellungen in Plastik und Relief zeigen Ehepaare auf Bänken sitzend. Dass dies auch wirklich der Fall war, bestätigen einige erhaltene Exemplare derartiger Bänke, obwohl sie eher wie breite Stühle aussehen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Ägypter in der Regel kleiner und schlanker waren als wir heutzutage, so haben zwei Personen auf solch einer Bank sicherlich Platz gefunden.

Schlafstätten
Die einfachen Leute schliefen meist auf am Boden liegenden Matten, Strohsäcken, Decken oder eventuell Fellen. Es gab für 2 deben zwar auch ganz einfache Liegen, aber im NR verdiente ein Arbeiter 6 bis 7 deben im Monat, also noch 2 bis 3 deben weniger als der schon erwähnte Vorarbeiter. Man musste wohl doch einige Zeit sparen, um sich eine Liege leisten zu können. In der Regel schlief wohl auch nur der Hausherr auf einer Liege bzw. in einem Bett. Ferner gab es ja auch noch die bereits erwähnten Ziegelbänke, die sowohl als Sitz- als auch als Schlafplatz dienen konnten. Richtige Betten waren mit 10 bis 20 deben auch sehr teuer: Männerbett ca. 20 deben, Frauenbett ca. 12 bis 15 deben. Als Bettwäsche nahm man Leinentücher. Da es zuweilen auch in Ägypten empfindlich kalt werden kann, benutzte man Decken und Felle zum Zudecken. Als Unterlage dienten teilweise auch Matratzen (5 deben). Es gab auch Bettlaken von unterschiedlicher Qualität, wie die Preise von 3 bis 33 deben zeigen. Das Bett der Hetep-heres I (4. Dynastie, Mutter von Cheops) mit Beinen in Form von Löwenfüßen, das sich in ihrem Grabschatz befand, kann als ihr Ruhelager im Jenseits angesehen werden. Bei der Auffindung lagen auch Leinendecken auf dem Bett. Ferner gehört ein Holzgestell dazu, welches einst ein Moskitonetz hielt. Also nicht an ein Himmelbett denken, wenn Sie dieses Gestell in der Literatur irgendwo finden. Wie bei Hetep-heres so gehörte zur Ausstattung eines Bettes oder Ruhelagers auch eine Kopfstütze. Die Modelle variierten in den verschiedenen Epochen in Gestalt und Material. Die Kopfstütze der Hetep-heres war z.B. gepolstert. Das Grab des Tutanchamun enthielt u.a. eine Kopfstütze in Form des Luftgottes Schu und eine andere z.B. in Form eines Klapphockers. Reiche konnten sich Modelle aus ausländischen Hölzern, Elfenbein o.ä. leisten. Die bescheideneren Modelle waren aus Holz oder auch Stein. Ob man durch eine Kopfstütze eine angenehme Schlafposition einnehmen konnte, weiß ich nicht. Die meisten Exemplare sind relativ hoch. Somit war auch der Kopf unnatürlich hoch gelagert und die Wirbelsäule abgeknickt. Auch wenn ein Polster dazu kam, stelle ich mir die ganze Angelegenheit relativ unbequem vor. Man lag wohl meist auf dem Rücken oder auf der Seite. Um nicht umzukippen, mußte man sicherlich sehr ruhig liegen. Die Ägypter werden die entsprechende Schlaftechnik schon beherrscht haben. Ausserdem: es gibt heute noch afrikanische Völker, die Kopfstützen verwenden.  Ich möchte hier noch darauf aufmerksam machen, dass Kopfstützen auch im funerären Bereich eingesetzt wurden. Die Kopfstütze hielt den Kopf der Mumie und verhinderte, dass er vom Körper abgetrennt wurde. Im Totenbuch, Spruch 166, lautet eine Beschwörungsformel: "Dein Kopf ruht auf einer Stütze, er kann dir nicht fortgenommen werden bis in die Ewigkeit".  Somit war die Kopfstütze also ein Garant für die Unversehrtheit dieses Mumienbereiches, denn zweifelsohne stellt die Halspartie eine Schwachstelle des Körpers dar.

Soweit zu den Sitz- und Liegemöbeln. Welche anderen Möbelstücke besaßen die Ägypter noch? Schrankwände und selbst Schränke waren unbekannt. Als Verwahrungsgegenstand wurden hauptsächlich Truhen, Kisten und Kästchen verwendet, wobei die größtenteils gut gearbeiteten Truhen wohl schon ein Luxusgegenstand waren. Die meisten Dinge des täglichen Lebens verstaute man in geflochtenen Körben und in Krügen unterschiedlicher Größe. Zudem gab es ja in den Häusern Nischen, die als Ablageplatz dienten. Es ist ja noch gar nicht so lang her, dass auch hier in unserem Breitengraden Kleidung, Wäsche u.ä. in Truhen aufbewahrt wurde. Wie bei anderen Gegenständen, so konnte sich nur die Oberschicht reich verzierte und mit Intarsien eingelegte Truhen leisten. Für die untere Bevölkerungsschicht war dies meist unerschwinglich und man mußte sich daher mit einfachen Ausführungen zufrieden geben. Auch hier wieder einige Zahlen zur Verdeutlichung: ein einfacher Holzkasten kostete je nach Größe zwischen 1 und 3 deben, eine kleinere Truhe im Durchschnitt 2 1/2 deben, eine große Kleidertruhe etwa 10 deben. Es ist sicherlich nicht falsch anzunehmen, dass derartige Stücke ein Leben lang halten mussten und wohl auch weitervererbt wurden, sofern sie nicht mit ins Grab gegeben wurden.  Zur Hausausstattung gehörten bestimmt auch einfache, niedrige Tische. Zwar gibt es in der Forschung dazu unterschiedliche Meinungen, aber wenn wir z.B. an die Speisetischszenen aus dem AR denken, so haben wir hier, meine ich, einen Beleg dafür.

Geschirr
Zu einem kompletten Haushalt gehört selbstverständlich auch Geschirr. Bereits seit der vordynastischen Zeit sind Keramik- und Steingefäße der unterschiedlichsten Art, wie Krüge, Becher, Schalen, Schüsseln usw. belegt. Da diese Gefäße nicht nur in Gräbern gefunden wurden, sondern auch im Siedlungsschutt, steht fest, dass es sich nicht nur um Grabausstattungsgegenstände handelt, sondern auch um ehche Haushaltswaren. Zur Aufbewahrung von Getreide, Wasser, Wein, Bier benutzte man große Gefäße mit einer bauchigen Form oder Amphoren mit spitz zulaufendem Boden. Diese wurden in den Sand oder in Gefäßständer gestellt. Speisen servierte man in Schalen, Näpfen und Schüsseln. Auch hier konnten Form und Material variieren. Getrunken wurde überwiegend aus Bechern oder Krügen, aber auch aus Schalen.

Küchengeräte
Wie wir wissen, befand sich die Küche meist in der Nähe des Wirtschaftshofes. Wegen der Feuergefahr war der Küchenraum nie großartig solide gebaut. Das Dach bestand aus Binsenstroh, also aus vergänglichem Material und teilweise die Wände auch. Zumindest deuten Fundspuren in Amarna darauf hin. Ich erwähnte bereits, dass z.T. auch auf dem Dach gekocht wurde. Die Kochstelle bestand aus einer Lehmmulde, die einen wellenförmige hochgezogenen Rand hatte. Darauf stelle man das sehr schlichte, meist aus Ton gefertigte Kochgeschirr. Bronzetöpfe kamen erst in der Spätzeit auf.

In diesem Zusammenhang noch einige Bemerkungen zur Heizung. Vor allem in den Wintermonaten kann es auch in Ägypten unangenehm kalt werden. Um sich zu wärmen, benutzte man transportable oder fest installierte Kohlebecken aus Keramik. Diese strahlten dann die Wärme in den Raum ab. Bleichzeitig jedoch konnten diese Becken auch als Grill verwendet werden. Anders war es während der heissen Jahreszeit. Dann verteilte man im ganzen Haus mit Wasser gefüllte Gefäße. Diese trugen zur Kühlung der Räume bei. Aus Darstellungen in den Gräbern wissen wir auch, dass man Wasser auf die Fußböden der Räume versprengte, um so nicht nur den Staub zu binden, sondern ebenfalls Kühlung zu erhalten.

Was fehlt noch an Einrichtungsgegenständen? Was geschah, wenn es dunkel wurde? Klar, man benutzte Lampen. Als Aussenbeleuchtung dienten in Öl getränkte Fackeln. Im Inneren des Hauses (auch der Tempel) verwendete man steinerne oder tönerne Ölschälchen. Auch diese hatten unterschiedliche Formen. Sie standen meist auf einem hohen Untersatz aus Holz, Stein oder Ton. Sie waren entweder mit pflanzlichem Öl oder mit tierischem Fett gefüllt. Als Docht diente eine Kordel aus gedrehtem Stoff, selten aus pflanzlichen Fasern.

Abschließend möchte ich noch etwas zu den persönlichen Gegenständen der Hausbewohner sagen, die ja in gewisser Weise auch zur Wohnkultur gehörten. Wir haben erfahren, dass zu einem Haus, wenn möglich, auch ein Bad/Waschraum und eine Toilette gehörten, da die Ägypter schon Wert auf Körperpflege und Hygiene legten. Zur Körperpflege bedurfte es natürlich etlicher Produkte. Für die täglichen Kosmetika, also Öle, Schminke, Cremes usw., die, wie Sie sicherlich wissen, nicht nur von den Frauen benutzt wurden, verwendete man kleine Ton- und Steingefäßte. Auch medizinische Salben und Elixiere wurden in solchen Behältern verwahrt. Wie immer, je wohlhabender man war, desto edler die Materialien und Ausführungen. Mit Hilfe von Salb- oder Schminklöffeln wurden die Kosmetika aus den Gefäßen entnommen und aufgetragen bzw. vorher auf Schminkpaletten angerichtet. Auch Waschgeschirr wurde benutzt. Es bestand aus Ton oder Kupfer. Andere Objekte des persönlichen Besitzes waren z.B. Spiegel, Kämme, Rasiergeräte, Spiele, Schreibzeug, Bekleidung, Perücken und Schmuck.

Nun dürften wir nach unserer heutigen Kenntnis alles aufgeführt haben, was es an wichtigen Dingen in einem altägyptischen Haushalt gab. Sicherlich werden künftige Ausgrabungen dieses Bild im Laufe der Zeit weiter abrunden und vervollkommnen.

Klaus Finneiser


Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, ÄMP, K. Finnneiser

Der Vortrag wurde von zahlreichen Lichtbildern begleitet.