Weitere Stationen in Theben West
Das Westufer des Nil, gegenüber dem heutigen Luxor, hat weit mehr zu bieten als den kleinen Kulturschluck, den Reisende nehmen, wenn sie hier kurz Station machen. Ein Taxifahrer und Mitarbeiter bei diversen Grabungskampagnen mit dem schönen Namen Ramadan erzählt, daß er sich eines Tages ein Bündel mit Wasser und einer Mahlzeit schnürte und in die Wüste ging. Nach einem Marsch von zwei Stunden erreichte er das Ziel seiner Wanderung: einen kleinen, vergessenen Tempel, an dem er verweilte, seine Mahlzeit einnahm und nach einer Zeit der Besinnung den Rückweg antrat.

 
Ruinen von Deir-al-Medina
einst Wohnstätte 
der thebanischen Nekropolenkünstler
Tal der Königinnen
Blick auf den Sarkophag 
eines prunkvollen Grabes

Hinterlassenschaft
der großartigen Künstler aus Deir-al-Medina


 
Das West Valley

Atemberaubende Landschaft von wahrhaft königlicher Eindruckskraft. Schroff und zerklüftet und kaum besucht. Hier kann einem schon mal der Ba (die Seele) eines längst von uns Gegangenen begegnen. Nur zwei Pharaonen-Gräber befinden sich hier:

Aja (14. Herrscher der 18. Dynastie) - er gelangte im hohen Alter auf den Thron, als Nachfolger des legendären Tut-anch-amun. Seine Regierungszeit betrug nur vier Jahre.

Amenhotep III (9. Herrscher der 18. Dynastie) - Vater des Amenhotep IV, besser bekannt als Echnaton. Er regierte 39 Jahre, nach anderer Quelle 26 Jahre

Der bereits zitierte Ramadan ist übrigens davon überzeugt, daß an diesem abgeschiedenen Ort noch mehr von seinen Ahnen ihre letzte Ruhe fanden. Man habe ihre Ruhestätten nur noch nicht gefunden. Vielleicht ist es auch besser so.
 

Häuser für Millionen Jahre


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