Der Tempel der Bastet
Blick durch den Säulenhof des Tempels
Reliefdarstellung der Göttin Bastet
Reliefdarstellung vom Sedfesttor Osorkons II
Blöcke im Sanktuar Nektanebos' II.

Die größte erhaltene Anlage des antiken Bubastis, der Tempel der Göttin Bastet, präsentiert sich dem heutigen Besucher als riesiges Trümmerfeld, da der Tempel vermutlich bei einem Erdbeben um die Zeitenwende eingestürzt ist. Seine Überreste - etwa 4000 großformatige Architektur- und Statuenfragmente aus Rosengranit, die sich über eine Fläche von etwa 180 m Länge und 70 m Breite verteilen - waren lange Zeit die einzigen sichtbaren Ruinen der antiken Stadt Bubastis. Der erste hier tätige Ausgräber, Edouard Naville, legte in seiner Publikation nur eine grobe Rekonstruktion des Tempelgrundrisses mit einem Eingangsgebäude im Osten, dem sich nach Westen hin eine "Festhalle" Osorkons II., eine "Hypostylhalle" und ein Bauwerk Nektanebos II. anschlossen, vor. Die Unteruschungen des Tell Basta-Project werden in Zukunft erlauben ein differenzierteres Bild zu zeichnen.

 

Startseite TELL BASTA-PROJECT